FISH BY FORCE - Rezensionen zur aktuellen CD (AUSZÜGE)

 

Homepage: www.fishbyforce.de

 

SUNNYSIDE: Der Sound orientiert sich an der dunklen Seite der Macht. Das Ergebnis ist ziemlich gut und klingt meines Erachtens gar nicht so weit entfernt von den Kollegen Neurosis und Co.

ECLIPSED: Schon erstaunlich, was das Saarbrücker Trio Fish By Force schafft ... hier kann man alle Nuancen der Selbstfindung vom ... Artrock bis hin zum ultrabrutalen Deathmetal erforschen.

INMUSIC/INHARD: Die drei lassen vom Start weg nichts anbrennen und ziehen einen derb-rohes Crossover-Mix vom Leder, dass einem Angst und Bange wird. ... zeigt den musikalischen Feinschliff von Fish By Force.

ELEKTROLURCH: Mit \"anapher\", ihrem vierten Album, beweisen Fish by Force einmal mehr, dass Saarbrücken weitaus mehr zu bieten hat als grandiose Gitarrenmusik zwischen Punkrock und Metal. ... ein handgemachter akustischer Hammer!

SOUTHSPACE: ... dass hier jemand in der Lage ist, wilde, verrückte Sachen a la System Of A Down mit dem Hörnerv des Konsumenten anzustellen, ist offensichtlich, keineswegs kopiert und angenehm eigenständig.

HIGH AND WASTED: Eines wird beim Hören der "anapher" von Fish by Force schnell klar: Normal, ist das nicht! Eine ziemlich abgespacte Intro führt auf den experimentellen Noise-Rock-Progressive-Hardcore-Cocktail, der uns in den nächsten 9 1/2 Tracks bevorsteht, hin und haut einem dann nach ca. anderthalb Minuten voll in die Fresse. Fish By Force gelingen ein wirklich gutes, experimentelles Werk.

GÄSTELISTE: ... und immer weiter geht die Fahrt in dieser Geschwindigkeit, wie z.B. auch bei "The First Impression Of Dying" oder aber auch dem Titelstück. Aber auch die leiseren Töne werden von den Saarländern eisern getroffen und lassen sich u.a. bei "Seconds" feststellen. "Anapher" von Fish By Force ist ein geniales Album für Freunde der härteren Gangart und lässt sich abends bestens konsumieren.

CD STARTS: "Anapher" ist ein ansprechendes Rockalbum der nicht alltäglichen Klänge. ... Unterm Strich liefern Fish By Force mehr als anständige Heavy-Rock-Kost ab, die sich vor den großen Namen der Szene nicht zu verstecken braucht.

SELLFISH: "Anapher" ist eine lohnende Entdeckung für all jene, die auf der Suche nach lärmender musikalischer Kost mit Niveau sind.

METAL-INSIDE: Hier wird aber noch mehr als reiner Metal geboten: Es gibt auch melodische Parts, stellenweise wird wie Hölle gegroovt und dann wird es auf einmal dissonant-lärmig, so dass sich der Gesamt-Sound am ehesten als eine Mischung aus Metal, Noise, Crossover und Alternative beschreiben lässt. Sänger und Bassist Jörg Groß leistet hierbei ganze Arbeit, indem er von Death Metal-Gegrunze bis „richtigem“ Singen das komplette Spektrum abdeckt. ... der totale Verzicht auf Gitarren bei einer Musik, die eigentlich von ihrer Gitarrenlastigkeit lebt, ist ein interessantes Konzept, und außerdem sehr mutig.

NOISY NEIGHBOURS: Produziert von Guido Lucas in der Blubox zu Troisdorf ist hier eine prächtig klingende, herrlich irritierende Stromschnelle im Mainstream entstanden, die Experimentierfreudigen rundum empfohlen werden kann.

BLUEPRINT: Das klingt stellenweise wie SYSTEM OF A DOWN, dann wieder wie HARMFUL, und des öfteren wie verschiedene Sachen eines gewissen Herrn Patton. Und beim Gesang musste ich mitunter auch an Jello Biafra denken. Komlexität und Eigenständigkeit muss man den Jungs auf jeden Fall attestieren, denn richtig zu vergleichen sind FISH BY FORCE eigentlich nie.

DER SCHALLPLATTENMANN: Thilo Adam, Jörg Groß und Matthias Thome gehen mit Bass, Tasteninstrument und Schlagzeug an ihr Tagwerk. No guitar, no guitar sampling, no problems. Fish By Force sind im Prinzip eine echte Crossover-Band und der Output des Saarbrücker Trios verschmilzt paritätisch drei unterschiedliche Geschmäcker: Motorpsycho und Queens Of The Stone Age bis Scumbucket oder schwedischen Blackmetal. Auf "Anapher" hängen mächtige Gewitter tief über Saiten und Songs. Alles nicht eben leise und der Rhythmus birgt fordernd Federndes. Hat was von der Erleichterung beim Wasserlassen. Das epische Opus Magnum "Seconds" ist schlicht umwerfend ....

REGENSBURGER STADTZEITUNG: ... obwohl dieses Gesamtkunstwerk nicht gerade leicht verdaulich ist, so kann es trotzdem mit Genuss konsumiert werden. Nur als Hintergrundmusik für Studenten-Parties, dazu wird sie nicht taugen!

HANDLE ME DOWN: Was da von sich gegeben wird, ist in erster Linie sozialkritisch gemeintes Textwerk, aber auch persönliche Krisen und Probleme kommen zur Sprache - Musik als Selbsttherapie sowie Abbildung persönlicher Strukturen und Charakterzüge.